Zement
- Unterstützung der Frühfestigkeitsentwicklung in geeigneten Rezepturen
- Reduziertes Ausblühungsrisiko in geeigneten Systemen
- Bindemittelsysteme mit Potenzial für erhöhte Dauerhaftigkeit
Anwendungen
Von großtechnischer Infrastruktur über feine architektonische Oberflächen bis zur Denkmalpflege — Metakaolin wird im gesamten Spektrum zement- und kalkgebundener Systeme eingesetzt.
Einsatzschwerpunkte im Normkontext
Trockenmörtel & Fliesenkleber
In zementgebundenen Fliesenklebern und Trockenmörteln kann Metakaolin freies Calciumhydroxid puzzolanisch binden und die Matrix verdichten. Dies wirkt sich vor allem auf Haftfestigkeit unter Feuchte, Wasserrückhaltung und Verarbeitbarkeit aus.
Festigkeitsverlust in % (geringer ist besser)
Flexible Fliesenkleber mit 1–2,5 M.-% Metakaolin; Prüfung in Anlehnung an EN 12004 (7 Tage trocken + 21 Tage Wasserlagerung). Dargestellt sind Richtwerte: ohne Metakaolin ca. 40–45 %, mit Metakaolin ca. 10–15 % Festigkeitsverlust.
Die dargestellten Daten basieren auf definierten Laborversuchen. Ergebnisse können abhängig von Ausgangsstoffen, Rezeptur, Dosierung, Wasser-Bindemittel-Wert, Zusatzmitteln, Verarbeitung und Nachbehandlung variieren.
Interpretation: In definierten Versuchen mit flexiblen Fliesenklebern sank der Festigkeitsverlust im Nasslagerungstest von rund 40–45 % (ohne Metakaolin) auf etwa 10–15 % (mit 1–2,5 M.-% Metakaolin). Die Werte gelten für die geprüften Rezepturen und sind nicht pauschal übertragbar.
| Parameter | ohne Metakaolin | mit Metakaolin |
|---|---|---|
| Festigkeitsverlust im Nasslagerungstest | 43 | 13 |
Die dargestellten Informationen dienen der technischen Orientierung. Die Eignung von Metakaolin für eine konkrete Anwendung ist anhand der jeweiligen Rezeptur, Rohstoffqualität, Umweltbedingungen, geltenden Normen und projektbezogenen Prüfanforderungen zu bewerten.
Technische Fragen zu Metakaolin?
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