Reaktivität
Metakaolin reagiert puzzolanisch mit Calciumhydroxid und kann zusätzliche Hydratphasen bilden.
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Wissenschaftlich fundierte Informationen zu Herstellung, Reaktivität, Qualitätsbewertung, Dauerhaftigkeit und Klinkerreduktion mit Metakaolin in Beton und Mörtel.
Metakaolin reagiert puzzolanisch mit Calciumhydroxid und kann zusätzliche Hydratphasen bilden.
Die Reaktion kann zu einer Verfeinerung der Porenstruktur und einer dichteren Bindemittelmatrix beitragen.
In abgestimmten Bindemittelsystemen kann Metakaolin einen Teil des Zementklinkers ersetzen.
Metakaolin im Überblick
Metakaolin ist ein durch Kalzinierung von Kaolin hergestellter, überwiegend amorpher alumosilikatischer Zusatzstoff. In zementgebundenen Baustoffen kann er mit Calciumhydroxid reagieren und dadurch die Bildung zusätzlicher Hydratphasen unterstützen.

Wissenschaftliche Themen im Fokus
Eigenschaften im Baustoff
Von Kaolin zu Metakaolin
Kaolin
Natürliches, kaolinitreiches Ausgangsmaterial.
Kalzinierung
Thermische Behandlung, Umwandlung in eine amorphe Struktur.
Metakaolin
Überwiegend amorphes, reaktives Alumosilikat.
Puzzolanische Reaktion
Reaktion mit Calciumhydroxid im Bindemittelsystem.
Dichtere Bindemittelmatrix
Zusätzliche Hydratphasen, verfeinertes Porengefüge.


Die plättchenförmige Morphologie des Metakaolins prägt seine physikalischen und verarbeitungstechnischen Eigenschaften – etwa eine verbesserte Thixotropie und eine hohe reaktive Oberfläche.
Metakaolin in Anwendungen
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